Wie alles begann…

Ich schreibe euch meine Geschichte und wie ich es empfunden habe in einem Kinderdorf aufzuwachsen, um manche Vorurteile aus dem Weg zu schaffen. Mit diesem Blog will ich beweisen, dass es auch anders geht, dass es egal ist woher man kommt und welches Schicksal man hinter sich hat. Viele Leute kennen zwar den Begriff Kinderdorf, sind aber unwissend wie es in einem „Heim“ ist, denn das wird leider zu oft verschwiegen. Meistens kommen nur die negativen Dinge ans Licht, aber keiner spricht darüber, dass es unheimlich viele positive und schöne Seiten hat, dass man Kindern die Möglichkeit gibt in einer Familie aufzuwachsen, tolle Menschen kennen zu lernen und ihnen einfach ein Zuhause gewährt. Die meisten Kinder haben keine Eltern mehr, wurden misshandelt oder den Eltern war es nicht möglich ihre Kinder selbst zu erziehen, sie alle haben ein Recht darauf in einer guten Atmosphäre aufzuwachsen. Klar gibt es immer Kinder die damit nicht zufrieden sind, oder nicht damit klar kommen, warum gerade sie im Kinderdorf aufwachsen müssen, warum sie von ihren Eltern weg mussten, aber ich kann behaupten, dass es das Beste war, was mir je passieren konnte. Ich habe wirklich so vieles gelernt, ich habe wunderbare Menschen kennen gelernt, zu denen ich noch heute Kontakt pflege.

Natürlich ist mir bewusst, dass nicht jedes Heim oder Kinderdorf gleich ist, aber ich erzähle euch hier MEINE Geschichte.
Ich kam im Alter von nur zwei Monaten in ein Kinderdorf, damals war ich der jüngste Zuwachs, der in dieses Kinderdorf kam, denn üblicherweise würde man solch kleine Babys eher in eine Pflegefamilie geben, dennoch hatte ich das große Glück mit meinem leiblichen Bruder aufzuwachsen.

Jetzt erzähle ich euch erstmal wie das Kinderdorf aussieht, in dem ich gelebt habe, denn die meisten stellen es sich bestimmt ganz anders vor, was ich natürlich auch machen würde 😉
Es sieht wie ein ganz normales Wohngebiet aus, mehr wie ein kleines Dörfchen. Es gibt dort 12 Häuser die von außen, wie von innen die gleiche Architektur haben, natürlich sind sie nicht komplett identisch, aber das Grundgerüst ist gleich. Die Häuser haben eine große Küche mit Essplätzen, ein großes Wohnzimmer, einige Toiletten und Bäder und viele Schlafzimmer. Im Untergeschoss befindet sich ebenfalls ein großer Raum z.B. zum Spielen, Sport machen, oder für Geburtstagsfeiern…, eine Waschküche und zwei weitere Zimmer. Draußen gibt es genügend Spielfläche, wie einen Sportplatz mit Basketballkörben und Fußballtoren, enorm viel Grünfläche, eine Seilbahn, eine Korbschaukel, eine Ritterburg und und und.. ihr seht schon es ist dort einiges an Aktivitäten geboten und definitiv ein Paradies für Kinder 🙂

Natürlich muss auch alles verwaltet werden, hierfür gibt es ein Haupthaus, in dem sich auch eine Großküche befindet (dieses Thema erweitere ich in einen meiner nächsten Beiträge). Zusätzlich wird eine Förderschule angeboten, in die auch Kinder hin gehen können, die nicht aus dem Kinderdorf sind. Nun könnt ihr es euch sicherlich besser vorstellen.
Die einzelnen Häuser sind in verschiedenen familienähnlichen Gruppen unterteilt.
Ich war in einer Hausmuttergruppe, dies bedeutet, dass eine Schwester (Nonne) und eine Erzieherin stets Tag und Nacht, für mich und die acht weiteren Kinder aus meinem Haus da waren. Eben so wie in einer Familie auch.

Da es noch so vieles zu erzählen gibt, möchte ich das heutige Kapitel etwas kürzer halten und euch erstmal einen kurzen Einblick darüber geben wie so ein Kinderdorf aufgebaut ist.

Falls ihr euch interessiert wie meine Geschichte weiter geht und wie es war in einem Kinderdorf aufzuwachsen, könnt ihr schon sehr bald weiterlesen.

Ich freue mich, wenn ihr wieder auf meinem Blog vorbei schaut!
Danke schon mal 🙂

Viel Spaß beim Lesen!

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4 Kommentare

  1. Werner Xystus
    5. Juli 2017 / 16:40

    Hallo Diana 🙂

    Das hast du sehr schön und gut geschrieben und ich bin sehr gespannt was es noch zu lesen gibt. Mach bitte weiter so.

    VG Xystus

    • dianabraemer
      8. Juli 2017 / 17:56

      Dankeschön 🙂 freut mich dass es dir gefällt!

  2. Slavica
    7. Juli 2017 / 8:08

    Es war die schönste Zeit dort. 💜 Ich denke oft und gern zurück. Bin so stolz auf dich und schon ganz gespannt wie es weiter geht. 🤗 Bussi von deiner Slavica 😘

    • dianabraemer
      8. Juli 2017 / 17:57

      Danke meine Liebe 😉 freut mich solch tolle und liebe Worte von dir zu hören!! Bussi <3

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