Hallo ihr Lieben!
Hier melde ich mich wieder 😉
Heute mit dem zweiten Teil von „wie alles begann..“
Bei meinem letzten Beitrag habt ihr schon eine ungefĂ€hre Vorstellung bekommen können, wie das Kinderdorf aussieht. Mit diesem Beitrag möchte ich tiefer darauf eingehen, wie ich es empfand dort aufzuwachsen. Viele Menschen in meiner Umgebung fragten mich oft wie ich „ohne“ Eltern / Familie leben konnte?! – meine Antwort darauf war und ist immer die gleiche: Ich habe doch eine Familie, eine sehr große sogar 😉 Und darĂŒber kann ich mich sehr glĂŒcklich schĂ€tzen 😉
Wie fange ich am besten an
.?!

Ich bin anfangs in einer Hausmuttergruppe aufgewachsen, das bedeutet dass die Ordensschwester und Erzieherin jeden Tag und jede Nacht immer fĂŒr uns da waren, sie lebten mit uns.
Am besten erzĂ€hle ich euch einfach einen Tagesablauf wie es meistens ausgesehen hat 😉
In der frĂŒh gab es ganz klar ein FrĂŒhstĂŒck mit allen Kindern aus meinem Haus, dann ging ich entweder in den Kindergarten, danach in die Schule. Mittags gab es aus der GroßkĂŒche ein gemeinsames Mittagessen, dieses war ĂŒbrigens sehr lecker. Im Anschluss begann die Hausaufgabenzeit, der Name verrĂ€t schon was man in dieser Zeit machte oder machen sollte hihi.
Nach einer Stunde Hausaufgabenzeit konnte ich es kaum erwarten nach draußen zu gehen um mich mit meinen Freunden zu treffen, wir haben ĂŒberwiegend Basketball & Fußball gespielt oder einfach gequatscht. Gegen 18 Uhr gab es Abendessen und danach hatten wir nochmal freie VerfĂŒgungszeit bis es dann ins Bett ging 😉

Im Kindergartenalter habe ich angefangen Instrumente zu erlernen, ich blieb dann mehr als 7 Jahre beim Flöten spielen. ZusĂ€tzlich war ich im Kinderchor, einige Jahre spĂ€ter im Jugendchor, die grĂ¶ĂŸte SĂ€ngerin bin ich zwar nicht hahaha, vielmehr ist die Dusche mein grĂ¶ĂŸter Fan, aber es war einfach toll und bereitete mir viel Spaß.
Wir haben auch oft Spiele-Abende gemacht, ihr merkt schon es gab nichts, was ich nicht vermissen konnte!!

Allerdings kam ich im Alter von 12 Jahren in eine emotionale Lage, es war mit Kinderaugen betrachtet eine schwierige Lage fĂŒr mich. Denn eines Abends kam der Tag X und uns wurde vermittelt, dass die Ordensschwester aufgrund ihres Alters aufhören musste. Dies traf mich sehr hart und ich brach in TrĂ€nen aus.
Denn wie man es sich vorstellen kann, sind die Ordensschwester und die Erzieherin genau die Eltern, die ich nicht habe, mir aber immer gewĂŒnscht habe und zu erfahren, dass sie schon bald nicht mehr „arbeiten“ wird, war fĂŒr mich wirklich ein Schlag ins Gesicht. Ich wusste damals, dass es mal eintreffen wĂŒrde, aber der Tag kam fĂŒr mich frĂŒher und hĂ€rter als gedacht.
ZusĂ€tzlich löste man mein Haus als Hausmuttergruppe auf, und fĂŒhrte eine Schichtdienstgruppe von fĂŒnf Erziehern ein. Zu dieser Zeit konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie so etwas aussah oder was geschehen wĂŒrde. Anfangs fĂŒhlte es sich an als wĂŒrde dir jemand einfach einen Teil deiner Familie wegnehmen und man konnte nix dagegen tun außer dabei zuzusehen.

Zum GlĂŒck arbeitete die Erzieherin, die mich mit groß zog, noch weiterhin dort. Somit war ich anfangs „nicht alleine“.
Als der Tag eintraf an dem die Nonne ihren letzten Arbeitstag hatte, hatte ich eine Achterbahnfahrt der GefĂŒhle, ĂŒberwiegend war ich sehr traurig und habe wieder geweint aber gleichzeitig war ich neugierig darauf was auf mich zukommen wĂŒrde.
Im Nachhinein taten mir die „neuen“ Erzieher, die in die Fußstapfen von ihr traten, echt leid. Denn sie hatten es nicht leicht mit mir. Anfangs habe ich ihnen kaum die Chance gegeben, mich besser kennen zu lernen, denn ich konnte mich nicht so leicht umstellen.

Als etwas Zeit verging und ich mich an die neue Situation gewöhnt hatte und eine gute Beziehung zu den neuen Erziehern aufgebaut hatte (die ich natĂŒrlich auch sehr gerne habe) kam schon die nĂ€chste Herausforderung, denn innerhalb einiger Jahre gab es einen enormen Erzieherwechsel. Es war fĂŒr mich als Kind wieder nicht leicht, denn gerade als ich mich an eine Person gewöhnt hatte musste ich wieder loslassen und von vorne beginnen. Damals habe ich es nur schwer verstanden wieso man mich schon wieder verlĂ€sst. Aber wenn ich eines zu dieser Zeit gelernt habe, dann dass mich solche Situationen nur stĂ€rker machen konnten!

Ich möchte heute meinen Beitrag damit abschließen, damit ihr nicht den ganzen Abend mit Lesen beschĂ€ftigt seid. 😛
Ich freue mich wirklich sehr, wenn ihr bald wieder auf meinem Blog vorbei schaut und um meine Geschichte weiter zu verfolgen.

Bis bald, eure Diana

Hallo meine Lieben,
heute möchte ich auf mein Outfit vom Wochenende zurĂŒck kommen. NatĂŒrlich wieder eines meiner Hippie-Looks 🙂 Dieses Mal trage ich die Farben weiß und blau. Auf den ersten Blick sieht man nur Muster und die tolle Farbkombination! Wenn man sich diesen Look lĂ€nger ansieht kann man die Details erkennen, die Hose hat ein wunderschönes Blumenmuster uuuunnnnddd was ganz besonders an ihr ist, es ist eine Schlaghose (so wie frĂŒher aus den 70ern). Noch vor ein paar Jahren hĂ€tte ich nie gedacht, dass ich mal eine solche Hose tragen werde, aber jetzt finde ich sie einfach nur genial und möchte sie nicht mehr missen.
Diese Hose ist wirklich super bequem und sie schmiegt sich wunderbar an die Haut an. Wie sagt man so schön, es fĂŒhlt sich wie eine zweite Haut an 😉

Das Oberteil ist lÀssig und weit geschnitten und genau dass ist das raffinierte daran, wie ich finde. Gefallen euch auch Shirts die nicht Figur betont, sondern anders sind als herkömmliche Shirts?
Das Muster darauf macht dieses Oberteil noch einzigartiger. Was natĂŒrlich nicht fehlen darf, Blumen! Hehe es wurden wieder kleine Blumenelemente mit eingebaut.

Um diesen Look abzurunden trage ich ganz klar ein dunkelblaues Hippie-Band und meine Silbernen Ringe. Dazu habe ich meine silber / weißen Plateau-Schuhe an.
Wie gefĂ€llt euch die Farbkombination aus Silber, Blau und Weiß?? Freue mich auf eure Kommentare und was ihr fĂŒr schöne Looks zaubert.

Habt noch einen wunderschönen Tag!

 

Na habt ihr auch Lust auf Sommer und Sonne? An solchen Tagen bin ich immer wie ausgewechselt, ich bin gut drauf und es kann mich fast nichts aus der Ruhe bringen.
Deshalb habe ich das passende Outfit fĂŒr heute und warme Sommertage. Diesen schönen farbenfrohen Playsuit. Ich finde das Motiv darauf super und es macht definitiv noch mehr Lust auf Sommer. Die Palmen, Schmetterlinge und Blumen darauf bringen mich sofort in Urlaubsstimmung. Habt ihr auch Outfits die euch an euren Urlaub erinnern??

Da dieser Look schon sehr bunt ist, trage ich dazu ein schlichtes Armband, dass verbunden mit einem Ring ist, es ist auch bekannt unter den Namen „Sklavenarmband.“
Wie gefĂ€llt euch denn mein Look? Freue mich auf eure Kommentare 🙂

Ich schreibe euch meine Geschichte und wie ich es empfunden habe in einem Kinderdorf aufzuwachsen, um manche Vorurteile aus dem Weg zu schaffen. Mit diesem Blog will ich beweisen, dass es auch anders geht, dass es egal ist woher man kommt und welches Schicksal man hinter sich hat. Viele Leute kennen zwar den Begriff Kinderdorf, sind aber unwissend wie es in einem „Heim“ ist, denn das wird leider zu oft verschwiegen. Meistens kommen nur die negativen Dinge ans Licht, aber keiner spricht darĂŒber, dass es unheimlich viele positive und schöne Seiten hat, dass man Kindern die Möglichkeit gibt in einer Familie aufzuwachsen, tolle Menschen kennen zu lernen und ihnen einfach ein Zuhause gewĂ€hrt. Die meisten Kinder haben keine Eltern mehr, wurden misshandelt oder den Eltern war es nicht möglich ihre Kinder selbst zu erziehen, sie alle haben ein Recht darauf in einer guten AtmosphĂ€re aufzuwachsen. Klar gibt es immer Kinder die damit nicht zufrieden sind, oder nicht damit klar kommen, warum gerade sie im Kinderdorf aufwachsen mĂŒssen, warum sie von ihren Eltern weg mussten, aber ich kann behaupten, dass es das Beste war, was mir je passieren konnte. Ich habe wirklich so vieles gelernt, ich habe wunderbare Menschen kennen gelernt, zu denen ich noch heute Kontakt pflege.

NatĂŒrlich ist mir bewusst, dass nicht jedes Heim oder Kinderdorf gleich ist, aber ich erzĂ€hle euch hier MEINE Geschichte.
Ich kam im Alter von nur zwei Monaten in ein Kinderdorf, damals war ich der jĂŒngste Zuwachs, der in dieses Kinderdorf kam, denn ĂŒblicherweise wĂŒrde man solch kleine Babys eher in eine Pflegefamilie geben, dennoch hatte ich das große GlĂŒck mit meinem leiblichen Bruder aufzuwachsen.

Jetzt erzĂ€hle ich euch erstmal wie das Kinderdorf aussieht, in dem ich gelebt habe, denn die meisten stellen es sich bestimmt ganz anders vor, was ich natĂŒrlich auch machen wĂŒrde 😉
Es sieht wie ein ganz normales Wohngebiet aus, mehr wie ein kleines Dörfchen. Es gibt dort 12 HĂ€user die von außen, wie von innen die gleiche Architektur haben, natĂŒrlich sind sie nicht komplett identisch, aber das GrundgerĂŒst ist gleich. Die HĂ€user haben eine große KĂŒche mit EssplĂ€tzen, ein großes Wohnzimmer, einige Toiletten und BĂ€der und viele Schlafzimmer. Im Untergeschoss befindet sich ebenfalls ein großer Raum z.B. zum Spielen, Sport machen, oder fĂŒr Geburtstagsfeiern
, eine WaschkĂŒche und zwei weitere Zimmer. Draußen gibt es genĂŒgend SpielflĂ€che, wie einen Sportplatz mit Basketballkörben und Fußballtoren, enorm viel GrĂŒnflĂ€che, eine Seilbahn, eine Korbschaukel, eine Ritterburg und und und.. ihr seht schon es ist dort einiges an AktivitĂ€ten geboten und definitiv ein Paradies fĂŒr Kinder 🙂

NatĂŒrlich muss auch alles verwaltet werden, hierfĂŒr gibt es ein Haupthaus, in dem sich auch eine GroßkĂŒche befindet (dieses Thema erweitere ich in einen meiner nĂ€chsten BeitrĂ€ge). ZusĂ€tzlich wird eine Förderschule angeboten, in die auch Kinder hin gehen können, die nicht aus dem Kinderdorf sind. Nun könnt ihr es euch sicherlich besser vorstellen.
Die einzelnen HÀuser sind in verschiedenen familienÀhnlichen Gruppen unterteilt.
Ich war in einer Hausmuttergruppe, dies bedeutet, dass eine Schwester (Nonne) und eine Erzieherin stets Tag und Nacht, fĂŒr mich und die acht weiteren Kinder aus meinem Haus da waren. Eben so wie in einer Familie auch.

Da es noch so vieles zu erzĂ€hlen gibt, möchte ich das heutige Kapitel etwas kĂŒrzer halten und euch erstmal einen kurzen Einblick darĂŒber geben wie so ein Kinderdorf aufgebaut ist.

Falls ihr euch interessiert wie meine Geschichte weiter geht und wie es war in einem Kinderdorf aufzuwachsen, könnt ihr schon sehr bald weiterlesen.

Ich freue mich, wenn ihr wieder auf meinem Blog vorbei schaut!
Danke schon mal 🙂

Viel Spaß beim Lesen!

Wie ihr schon gelesen habt, liebe ich Fashion ĂŒber alles, mich hat Mode einfach schon immer fasziniert.
Ich finde es toll, wie man sich durch verschiedene Outfits einfach anderes fĂŒhlen und enorm die Stimmung beeinflussen kann. Man gewinnt dadurch ein positives Auftreten, viel mehr Selbstbewusstsein und es tut einfach gut, sich gut zu fĂŒhlen – oder nicht?;-)
Schon in jungen Jahren wollte ich mich immer etwas anders kleiden als die meisten MĂ€dchen in meinem Alter, allerdings war ich nicht selbstbewusst genug um gewagtere Looks auszuprobieren. Hattet ihr auch „dieses Problem“ euch anders kleiden zu wollen, aber nicht genĂŒgend Mut dazu??

Ich könnte meinen Style nicht genau einer Kategorie zuordnen, denn ich trage zu gerne verschiedenste Looks, sei es vom Hippie-Style (der einer meiner Favoriten ist) ĂŒber elegant, sportlich, lĂ€ssig, bequem einfach alles.

Das ist gerade das großartige an Mode – sie ist so vielseitig wie jeder Mensch!

 

IMG_4135

In meinen ersten Fashion-Beitrag möchte ich euch einen meiner Hippie-Looks prĂ€sentieren. Dieses Kleid habe ich schon einige Jahre, ich habe es mir damals bei H&M gekauft. Lange Zeit lag es einfach nur in meinem Kleiderschrank, obwohl ich es gar nicht verstehe, weil ich es jetzt sehr gerne trage. Kennt ihr das, ihr kauft euch ein KleidungsstĂŒck, es gefĂ€llt euch gut, aber nach ein paar mal Tragen landet es im Kleiderschrank??

FullSizeRender 4 Kopie

Dieses Outfit ist fĂŒr warme Sommertage perfekt, da es verspielt, luftig und locker ist. Das HĂ€kelmuster und die Spitze machen dieses tolle lachsfarbene Kleid aus. Darunter befindet sich ein seidiger Stoff, so blitzen keine Körperstellen hervor und es kratzt nicht. Um den ganzen Hippie-Look abzurunden trage ich meine Lieblingssandalen, die ĂŒbrigens auch von H&M sind. Diese Schuhe habe ich mir lange eingebildet und wer kann schon Schuhen widerstehen?! Es nimmt zwar ein bisschen Zeit in Anspruch bis die Schuhe geschnĂŒrt sind, aber es lohnt sich. Sie sind super bequem, aus echtem Leder und betonen die Beine vorteilhaft. Vollendet habe ich mein Outfit mit einem Hut von Mango, die kleinen silbernen Knöpfe machen diesen Hut zu etwas Besonderem.

Gefallen euch auch HĂŒte? Und wenn ja, wo kauft ihr sie? Ich bin immer auf der Suche nach neuen, also her mit euren Ideen! 🙂

 

FullSizeRender 3 Kopie 2 IMG_7288

Ich wĂŒnsche euch noch einen schönen Tag und bis bald!